Ramón Lucas Lucas

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Der Mensch: schöpferische Intelligenz

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my response Ramón Lucas Lucas, Der Mensch: schöpferische Intelligenz, J.P. Bachem Verlag, Köln 1999, pp. 16
 

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http://infoal.com/?rymine=chico-busca-chico-caceres&ae7=cc Was ist eigentlich "Intelligenz"? Man muß nicht den Stein der Weisen gefunden haben, um einzusehen, daß ein Fuchs "intelligenter" ist als ein Wurm. Unsere Lebenserfahrung zeigt, daß wir den Menschen, den Tieren und den Computern Intelligenz zuschreiben, und in letzter Zeit hört man auch von intelligenten Gebäuden, von intelligenten Maschinen usw. Wenn das so weitergeht, wird uns die Intelligenz bald überall in unserer Umwelt begegnen, was uns erlauben wird, selbst stumpfsinnig zu werden und das dann auch noch recht zu genießen.
Nach einer langen philosophischen Tradition bezeichnet das Wort "Intelligenz" die Fähigkeit, abstrakt zu denken, Begriffe zu fassen, Urteile zu fällen und Vernunftschlüsse zu ziehen. Daher betrachtete man die Intelligenz als eine geistige Fähigkeit auf, die einzig und allein dem Menschen zuzuschreiben ist. Vor allem in letzter Zeit jedoch wird das Wort "Intelligenz" in einem anderen Zusammenhang benutzt. Nämlich um die Fähigkeit zu beschreiben, bestimmten Fragestellungen eine konkrete Lösung zu geben, sich neuen Gegebenheiten anzupassen, nützliche Erfahrungen zu wiederholen oder Werkzeuge herzustellen. Nach allerneusten Tendenzen wird die Intelligenz manchmal als die Fähigkeit bezeichnet, Daten zu empfangen, zu verarbeiten und effiziente Antworten darauf zu geben. In diesem Sinne sind ebenso die Tanne, die Katze, der Mensch wie auch der elektronische Datenverarbeiter vernunftbegabt. Die Scholastiker bezeichneten die Fähigkeit, bestimmten Fragestellungen eine konkrete Lösung zu geben und die Zweckmäßigkeit der Mittel zu beurteilen, als aestimativa, ohne daß dabei bis zum Bereich der Begriffe und abstrakten Prinzipien vorgedrungen worden wäre. Heute nennt man sie "praktische Intelligenz", "analoge Intelligenz" oder sogar "künstliche Intelligenz".
Eine so vage Definition klärt uns recht wenig über den menschlichen Verstand auf, besonders deshalb, weil diese Definition eine bloß formale ist und die Welt der Zwecke und der Werte, d.h. die eigentlich menschliche Domäne unterschlägt, wobei diese in Wahrheit erst den Verstand ausmacht.
Ich gehe von einer Feststellung aus: Man benutzt das Wort "Intelligenz" auf undifferenzierte Art und Weise. Dieser Gebrauch wäre nicht weiter folgenreich, wenn Worte nicht Werkzeuge wären, mit denen wir die Wirklichkeit analysieren. Nun sind sie es aber. Ihre Bedeutungen, d.h. der Bewußtseinsinhalt, die Begriffe, zeigen die Wirklichkeit auf. Ein Wort, das verlorengegangen ist, verstellt vielleicht den Zugang zu einer Wirklichkeit. Ein zweideutiges Wort wird so womöglich zu einem von Gestrüpp überwucherten Pfad, der uns den Zugang zur Wirklichkeit verweigert. Mit dem Ausdruck "Intelligenz" dürfen wir uns diesen Luxus nicht erlauben, denn das exakte Wissen um das Wesen der menschlichen Intelligenz bedeutet gleichzeitig ein Wissen um die Frage wer eigentlich der Mensch ist; die Vorstellung, die wir uns von unserer Intelligenz machen – sie entsprechen der Vorstellung, die wir von uns selbst haben. Sollte man sie als ein Bündel von neurologischen materiellen Kräften ansehen, wird der Mensch ebenso in die bloße Materialität abgedrängt und eingeschlossen, ohne die Möglichkeit, zur Transzendenz und zum Bereich des geistigen Lebens zu gelangen. Bei dieser Stellungnahme geht es nicht um eine nominalistische Position oder darum, Fachausdrücke um jeden Preis verbittert zu verteidigen. Wir wissen, daß die Terminologie einem Wandel unterliegen kann, und davon legt die Verschiedenheit der Sprachen ein beredtes Zeugnis ab; dennoch besitzen die Fachausdrücke innerhalb jeder Sprachstruktur eine sehr genaue Bedeutung, d.h. sie zeigen klar umgrenzte Gedankeninhalte auf, die sich auf die Wirklichkeit beziehen.

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